Die Künstlerin Barbara Wrede, Berlin, veröffentlicht in ihrem Blog Szenen aus dem Alltag, Notizen zu Kunst und zu Ausstellungen und gibt einen Einblick in ihr Atelier und darin entstehende Arbeitsserien. Oder in andere Geschehnisse. Manchmal in Worten, manchmal als Skizze, Cartoon, Zeichnung oder Foto oder Vignette. Je nachdem. Um die Abbildungen genauer zu betrachten bzw. zu vergrößern, reicht ein Klick mit der Maus in die Bilder. Für den Inhalt externer links ist Barbara Wrede nicht verantwortlich. Alle Fotos (wenn nicht anders angegeben) ©Barbara Wrede und VG Bildkunst, Bonn.

Samstag, 30. Juli 2016

Zwischen den Wassern – im Atelier und an der Saale

Regen auf Hund mit Brille von 1992, Detail, Öl auf LW
Letzten Mittwoch gab es viel Regen.
Zwischen Gemäldegalerie und meinem Atelier liegt der Potsdamer Platz. Dort, in den Arkaden, versuchte ich, Unterschlupf im Trockenen zu finden.

Wäre ich schon einmal im Regenwald gewesen, könnte ich nun vielleicht mit Bestimmheit sagen, dass es im Einkaufscenter genau so gewesen ist wie im Regenwald: stickig, schwül und von oben Wasser aus Kübeln – durch das Dach hindurch. Dach kaputt oder die Luken nicht schnell genug zugekriegt, Regen in dicken Fäden lief rein, zwischendurch knallte es, dann womöglich-kommt das Dach-runter-Schreie. Weiter nichts passiert. Nur überall Wasser.

Als das Unwetter sich fast verzogen hatte, rüber ins Atelier, auch das war nicht so ganz verschont davon geblieben und auch manche meiner Ölgemälde nicht. Zeichnungen oder andere empfindliche Werke hatte es zum Glück nicht erwischt. Einige Gemälde befreite ich bei der Gelegenheit vom Staub. Mittlerweile ist alles wieder trocken und bleibt hoffentlich so.




Auf den Schreck hin machte ich mit A. gestern eine Reise nach Halle:
Die Magie des Augenblicks in der Moritzburg und auch an der Saalepromenade.
Nutrias leben in großen Familienverbünden, auch die an der Saale


Donnerstag, 14. Juli 2016

Zwischen den Feldern – der Fluch der Käfer

In der Sommerwiese lebt eine Ricke mit ihrem Kitz. Neben der Wiese ist ein Kornfeld, dazwischen eine grüne Schneise, dort äsen die Tiere. Ein paar Mal habe ich sie schon gesehen, manchmal alleine, manchmal beide zusammen.
Die gegenüberliegende Feldseite ist soweit das Auge reicht mit Mais bepflanzt. In regelmäßigen Abständen gefräste Schneisen, darin Beregnungsanlagen in Aktion.
Es hat den ganzen Tag geregnet.
Der Mais ist für eine Biogasanlage bestimmt.

Am hinteren Rand der Sommerwiese ist ein Weg, der sich mit zwei anderen zu einem Dreieck verbindet, man geht also im Dreieck, wenn man entlang spaziert, manchmal mehrmals am Tag.
Im Garten leben Füchse, und es kommt vor, dass ein Reh dort, am anderen Ende, schläft.
Die Spitze des Spazierdreiecks unter Linde und Eiche hat sich ebenfalls ein Tier zum Schlafen ausgesucht, das Gras ist herunter getreten, deutliche Spuren vom wiederholten Liegen sichtbar. Welches Tier das sein könnte, weiß ich nicht, vielleicht die Ricke mit Kitz, vielleicht ein Wildschwein, dass sich nur nachts aus dem Maisfeld heraus bewegt.

Den hinteren Rand über der Sommerwiese haben Junikäfer in Beschlag genommen, die Käfer torkeln durch die Luft, sind sehr aufdringlich und/oder weil auf Paarungssuche.
Warum sie meinen, unbedingt bei Menschen landen zu können, wissen vielleicht Biologen. Das auf Tuchfühlunggehen der Käfer ist sehr unangenehm – sie sind ungefähr halb so groß wie Maikäfer – aber ungefährlich.
Zwei flogen mir allerdings so dicht auf die Pelle, dass ich die Flucht ergriff, die Schneise zwischen Wiese und Kornfeld entlangsprintete und in einer Kuhle stolperte. Es ploppte. Das war ein Muskel.








Beregneter Mais für die Biogasanlage. Der Hund lief schon einmal vor.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Zwischen den Hälften

Mittlerweile ist das 2. Quartal des Jahres um, und deshalb hier ein kleiner Einblick in die Arbeit der jungen Teilnehmer (5-10 Jahre) meiner Holzkurse, die ich für Jugend im Museum gebe. Der Besuch an einem Ort des künstlerischen Schaffens oder in einem Museum ist fester Bestandteil der Kurse. In diesem Quartal war die Bildhauerwerkstatt vom BBK unser Museumsbezug, der Besuch dort fand an unserem letzten Kurstermin statt. War natürlich ein voller Erfolg.


Einblick in das 2. Quartal: ICEs, Hecht, Schwein Igel, Stadtteile, Wollfanten, Gitarre, Transformer und mehr....
Meine nächsten Kurse für JIM sind kompakt und finden in den letzten beiden Wochen der Berliner Sommerferien statt. Zuerst »Sommerliches Ritterleben« im Hof vom Märkischen Museum für 6-9jährige Kinder (Termin 23.8.-26.8-16, jeweils von 10-14h) und danach
»Traumhausen« im Außengelände/Garten vom Museum Europäischer Kulturen für 5-10jährige Kinder (Termin 30.8.-2.9.16, jeweils 10-15h). In beiden Kompaktkursen gibt es nur noch wenige freie Plätze: Schnell anmelden.

Alle regulären Wochenkurse von Jugend im Museum beginnen Mitte September 2016 wieder (sind noch nicht online), und ich freue mich schon darauf, zusätzlich zu den Holzkursen Kurse in der der Hegenbarth Sammlung Berlin zu geben. Bei letzteren dreht sich in der ersten Runde alles um Märchen, die zeichnend, faltend und collagierend unter die Lupe genommen werden.

Samstag, 2. Juli 2016

Doppelt und dreifach

aus der Serie: Nachrichten aus dem Paradies


In meiner Kindheit habe ich unzählige Bücher mehrmals gelesen, manche so oft, dass mir die Geschichten noch heute präsent sind, »die geheimnisvolle Minusch« von Annie M. G. Schmidt ist zum Beispiel so eine. Vor kurzem zog ich eine Geschichtensammlung von Enid Blyton aus einem Karton, in dem meine allerfrühesten Lektüren aufbewahrt werden, und beim Blättern erinnerte ich mich fast an jede Geschichte und auch an die dazu gehörigen Bilder: An die Hirten, die ihre Taschen an blattlose Pflanzen hängten und so dem »Hirtentäschel« seinen Namen verpassten. Ob es deshalb meine Lieblingspflanze ist? Oder an die Geschichte eines Regenschirms, der immer weiter verliehen wurde und schließlich doch wieder dort landete, wo er hingehörte, daran denke ich, wenn mal wieder jemand seinen Schirm bei mir vergessen hat, auch wenn der keinen so kunstfertigen Vogelkopfgriff hat, wie der Lektüren-Wanderschirm.

Esse ich Pflaumenmus, denke ich an den Igel, der, sich durch den Garten wälzend, reife Pflaumen auf seine Stacheln piekte, um sie dann mit seiner Elfenfreundin zu verspeisen.
An den chinesischen Mann im Kinderohr, der heute eigentlich als Super-App in jedem Smartphone als Super-Coach zu finden sein müsste, an die Kinderkaravane, die sich ganz ohne Erwachsene von einem in das andere Land rettete. Streichele ich einem Kater den Kopf, fühle ich nach, ob Hörner unter seinem Fell verborgen sind, was eindeutiges Zeichen dafür wäre, dass er eigentlich aus der Hölle kommt und zu faul ist, wieder dorthin zurück zu kehren, weil das Leben da zu anstrengend ist.

Ich habe viele Kartons mit Kinderbüchern, von jeder Geschäftsreise brachte der Vater etwas zu lesen mit, meine Kusine, die damals in einer großen Buchhandlung in Hannover arbeitete, beschenkte uns mit brandneuen Leseexemplaren und allen Klassikern der Kinderliteratur. Die Kinderkaravane, die Insel der blauen Delfine, alle Urmelbände von Max Kruse und die von Astrid Lindgren, Berg und Tal... der Abenteuer, Rätsel um..., Hatsipeng macht Kinder glücklich, Prinz Malle von Monopoli, der Löwe in der Grube, das Kravattenpferd, der geheime Garten, ein Mann für Mama, wir pfeifen auf den Gurkenkönig, der liebe Herr Teufel (und alles andere von Christine Nöstlinger), die Geschichte von Bollo, dem Leoparden, der kein Pelzmantel werden wollte, Otto ist ein Nashorn, die Mumins, Krabat und alle anderen Preusslers, die Chroniken von Narnia...  usw. usw.

Je älter ich wurde, desto seltener las ich Bücher ein zweites Mal (Ausnahmen wie Flauberts Madame Bovary bestätigen und überschreiten die Regel), und Bilder werden kaum noch so real in meinen Alltag eingebaut, wie die damaligen, die noch heute abrufbar sind.

Nun habe ich gerade »butchers crossing« von John Williams zum zweiten Mal gelesen. Vorher  flippte ich fast aus, versuchte krampfhaft den Anfangsmoment hinaus zu zögern und schlich zunächst erst einmal um das Buch, das ich mir nun zum zweiten Mal aus der Bibliothek geliehen hatte, herum – obwohl oder weil ich wußte, was mich erwartet. Tatsächlich?
Zu Beginn des ersten Lesemals im letzten Jahr keimte allerdings totale Enttäuschung. Blödes Genre. Wie kann der nur. Ein Western, ach nö, Western sind scheiße. Weitergelesen habe ich trotzdem – der Bonus, den John Williams sich durch sein geniales »Stoner« erschrieben hatte, war zu groß, um nach nur einigen Seiten aufzugeben.
Aber diesmal wußte ich ja schon, dass es ein Western ist und die Anfangsentäuschung und mein darauf folgender Sinneswandel würden fehlen. Was würde bleiben?
Alles andere und das viel größer als vorher: Der Sog, der in Höhen und Tiefen menschlicher Abgründe katapultiert und mitten in die Gewalt der Natur. Nächstes Jahr lese ich es wieder. Vielleicht auch schon früher. Momentan kein schöneres Ziel in Sicht, ist ja kaum auszuhalten...

Dienstag, 24. Mai 2016

Finissage

Am Sonntag, dem 29.5.16 ist der letzte Tag meiner Ausstellung
»Über das Verschwinden. Die Kappen der Anderen.«
in der Schwartzschen Villa, Berlin-Steglitz.
Herzliche Einladung zur Finissage von 15-18 Uhr auf der ich natürlich da bin (morgen in Mühlheim übrigens auch). Bis dahin gibt es noch täglich von 10-18h die Möglichkeit, die Ausstellung sehen.
Am 29.5.16 vormittags um 11 Uhr gibt es zusätzlich eine Führung durch die Ausstellung.

»Über das Verschwinden. Die Kappen der Anderen.«
Zeichnungen.
Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin-Steglitz

Ausstellungsansichten »Über das Verschwinden. Die Kappen der Anderen.« in der Schwartzschen Villa, Berlin-Steglitz.

Samstag, 21. Mai 2016

Was bin ich?

Eine der schönsten Ausstellungen, die ich in diesem Jahr bislang gesehen habe, heißt »Was bin ich?«. Darauf aufmerksam gemacht hat mich der sechsjährige L., der ein Teilnehmer in einem meiner Holzkurse ist.

In der Ausstellung sind Figuren von 337 Kindern aus sieben Berliner Grundschulen versammelt, an jeder kann man kurbeln, bewegt damit Arme, Beine, Finger, Hüte usw. und die zur Figur gehörige, typische Bewegung entsteht. Die Figuren sind in Reihen oder an der Wand trotz ihrer Vielzahl so präsentiert, dass auch jede einzeln betrachtet werden kann. Eine von L. ist natürlich auch dabei.

Jede Figur verkörpert einen Berufswunsch:
Wolfshüter, Robbenaufzüchterin, Fleischer, Fotograf, Schriftstellerin, Zahnärztin, Heizungsmonteur, Boxer, Tierpflegerin, IT-Experten, Maler, Schuldirektorin, Tänzer, Tierfotografin, Taucher, Schmied, Fußballtrainer, Rettungshubschrauberpilot, Kartographin, Trauerrednerin usw.

Neben dem besonderen ästhetischen Reiz liefert dieses Projekt noch etwas dazu: Es ist auch ein Sittengemälde.

Und was bin ich?
Ich bin so gerührt, dass mir immer noch die Tränen in den Augen stehen.
»Was bin ich?« ist ein künstlerisches Projekt von Julia Ziegler und Christian Bilger.

Ausstellung bis 5. Juni 2016
Alte Feuerwache
Marchlewskistraße 6
10243 Berlin

Di-Do 11-19h, Fr-So 12-20h

Freitag, 20. Mai 2016

Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf

Am 25.5.16 um 18 Uhr wird die Ausstellung »Desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf.« im Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr eröffnet. Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist die einzige Station der Ausstellungstournee in Nordrhein-Westfalen.
Herzliche Einladung.

Präsentiert werden Videos, Installationen, Fotografien, Objekte, Gemälde und Zeichnungen von Anna Anders, Astrid Bartels, Monika Bartholomé, Jutta Burkhardt, Barbara Deblitz, Alba D'Urbano, Anke Eilergerhard, Maria Ezcurra, Kerstin Flake, Dorothee Golz, Mona Hatoum, Andrea Isa, Alexandra Kürtz, Suscha Korte, Susanne Kutter, Ori Levin, Rosa Loy, Inge Mahn, Katharina Mayer, Alice Musiol, Gabriela Oberkofler, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Silke Schatz, Caroline Streck, Rosemarie Trockel, Diane Welke und Barbara Wrede.
Flyer »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf«, Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr

Flyer »desperate housewives? Künstlerinnen räumen auf«, Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr

Von mir werden Zeichnungen aus der Serie »Trautes Heim« zu sehen sein.

Kunstmuseum in der Alten Post
Synagogenplatz 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Ausstellung vom 26.5. bis 21.8.2016.
Öffnungszeiten Di-So 11-18 Uhr.

Bisherige Stationen der Ausstellung waren das Museum im Kulturspeicher Würzburg und die Kunstsammlungen in Zwickau.
Zukünftige Stationen bis März 2017 sind das Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr, die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen und in Augsburg das Textil und Industriemuseum (TIM).
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der an den jeweiligen Ausstellungsstationen erworben werden kann.

Montag, 9. Mai 2016

Geblättert, geklebt & gesendet

Blick in die Publikation, die die Ausstellung »Über das Verschwinden. Die Kappen der Anderen» begleitet.
Die Kappen der Anderen an Berliner S-Bahn-Stationen, in der U-Bahn, mit und ohne Gesellschaft.

Donnerstag, 21. April 2016

Vermittlung








Am kommenden Sonntag, 24.4.2016, um 11Uhr führt Philine Sollmann durch meine Ausstellung in der Schwartzschen Villa. Darauf weist auch Ingeborg Ruthe im Kulturkalender der heutigen Ausgabe der »Berliner Zeitung« hin.

Donnerstag, 14. April 2016

Die Vernissage

Nach der Begrüßung von Frau Stadträtin Cerstin Richter-Kotowski hielt Dr. Martina Padberg die Einführung in mein Werk bevor Frau Doris Fürstenberg, die Leiterin des Fachbereichs Kultur, die Ausstellung eröffnete.
Vernissage. Fotos: Robert Patz
Vernissage. Fotos: Piotr Bialoglowicz
Mein Dank für die tolle Zusammenarbeit und das gute Gelingen der Ausstellung geht an das Team der Schwartzschen Villa, Steglitz mit Stefan Martinkat und Martin Sauerborn für den Aufbau der Ausstellung, Anja Braun für die Projektmitarbeit und Doris Fürstenberg für das große Ganze.
Martin Z. Schröder hat mich fachmännisch beim Kataloglayout unterstützt, die Fotos für den Katalog machte Friedhelm Hoffmann, den Text zu meinen Arbeiten verfasste Martina Padberg, die auch die Laudatio hielt.

»Über das Verschwinden. Die Kappen der Anderen«
Schwartzsche Villa
Grunewaldstr. 55/Steglitz

12165 Berlin

Ausstellung bis zum 29. 5. 2016

Fahrverbindungen:
S(1)-Bahn / U(9)-Bahn / Rathaus Steglitz
Bus / Rathaus Steglitz M48, M82, M85, X83 / 170, 186, 188 
282, 283,284, 285, 380 / N9, N88
rollstuhlgerechter Zugang während der Öffnungszeiten der Galerie Di-So 10-18 Uhr
Eintritt frei

Freitag, 18. März 2016

Weitere Schritte









Plakat und Einladungskarte für die kommende Ausstellung sind fertig. Montag gucke ich mir die proofs vom Katalog an, der dann zum Druck geht. Bald mehr dazu.

Dienstag, 1. März 2016

Was zu tun ist


Der Fotograf Friedhelm Hoffmann bei der Arbeit.

Die Vorbereitungen für meine Einzelausstellung in der Schwartzschen Villa in Berlin/Steglitz sind in vollem Gange: Fotos für den geplanten Katalog im Kasten, am Layout wird geschraubt, Plakat und Einladungskarte sind in der Mache.





Plakat- und Katalogmotiv
Zum Vormerken:
»Über das Verschwinden – die Kappen der Anderen«
Vernissage: 12.4.2016 um 19 Uhr
Schwartzsche Villa,
Grunewaldstr. 55

12165 Berlin

Fahrverbindungen:
S(1)-Bahn / U(9)-Bahn / Rathaus Steglitz
Bus / Rathaus Steglitz
M48, M82, M85, X83 / 170, 186, 188 
282, 283,284, 285, 380 / N9, N88
rollstuhlgerechter Zugang zu Öffnungszeiten der Galerie Di-So 10-18 Uhr
Kulturkalender Steglitz April 2016 Info zum Herunterladen

 

Vor einigen Tagen waren Gäste im wredeschen Atelier, die u.a. einen exklusiven Blick auf Werke, die in der Schwartzschen Villa gezeigt werden, werfen konnten. Geredet und gefeiert wurde natürlich auch.

Sonntag, 24. Januar 2016

Im Atelier


Die kleine handliche Ahle im rechten Bild links wurde schon von meinem Großvater und von meinem Vater benutzt. Auch sonst ist alles Wrede und das Atelier voll.

Am 12. April 2016 wird meine nächste Einzelausstellung eröffnet. Der Titel steht fest und alle anderen Vorbereitungen laufen längst. Bald mehr dazu.

Zwei Monate vorher, am 12. Februar 2016, geht die Ausstellung »desperate housewives – Künstlerinnen räumen auf« in den Kunstsammlungen Zwickau an den Start.

Freitag, 15. Januar 2016

Fenster zur Welt



Abends vor meinem Atelierfenster schwebt die Welt in den Himmel. Wenn sie untergeht und hinter den Häusern verschwindet, wird sie dunkel. Schließlich erinnert in der Ferne nur noch ein kleines rotes Blinkelicht daran, dass da irgendwas ist. Manchmal bleibt es dabei, manchmal geht die Welt wieder auf, manchmal ist das Licht ganz weg. Und so weiter.

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